Glossar

Regula Stocks alias Honorée seit 2003 bildende Künstlerin in Kandern.

Symbole: Die bildende Kunst verwendet seit den frühesten Beispielen von Höhlenmalerei bis in die Gegenwart hinein Symbole.

Ikonostase/Ikonen: Die Ikonostase ist eine mit Ikonen geschmückte Wand mit drei Türen, die in Orthodoxen Kirchenbauten zwischen dem inneren Kirchenschiff und dem Altarraum steht.

Gegenwartskunst: Mit den Begriffen Zeitgenössische Kunst, Gegenwartskunst und contemporary Art ist keine Aussage hinsichtlich Konzept, künstlerischem Stil, Technik, Form sowie hinsichtlich Zugehörigkeit zu einer künstlerischen Strömung, Bewegung bzw. Gruppe verbunden. Zeitgenössische Kunst kann Malerei sein, aber beispielsweise auch in einer Form vorliegen, die sich erst in den letzten Jahren und Jahrzehnten etablierte, wie beispielsweise Videokunst, Performance oder Konzeptkunst.

Bildende Kunst: Der Begriff Bildende Kunst hat sich seit dem frühen 19. Jahrhundert im deutschen Sprachraum als Sammelbegriff für die visuell gestaltenden Künste eingebürgert. In anderen europäischen Ländern werden die Schönen Künste sprachlich zusammengefasst, so im Französischen als les Beaux-Arts, im Italienischen als le belle arti oder im Englischen als fine arts.

Primitive Kunst: Französisch “Art primitif”, die ursprüngliche, von anderen Kulturen unbeeinflusste Kunst der Naturvölker Afrikas, Ozeaniens und der Ureinwohner Amerikas.

Fetische: Man muss nicht unbedingt die Autonomisierung der Kunst in der Moderne auf der Folie all derjenigen Aufwertungsversuche verstehen, die von der Hegelschen Kunstreligion bis zu verschiedenen Ästhetizismen die Kunst zum Ort par excellence
bedeutungssymbolischer Sinnstiftung und kulturorientierender Kompensationsleistung auserkoren haben, um feststellen zu können, dass die Kunst einiges von ihrem vorkunstgeschichtlichen festlich-kultischen, fetisch-autarischen Charakter in die Moderne hinübergerettet hat. Dies soll aber keineswegs dahin interpretiert werden, dass sich die Fetischismusuntersuchung dieser Arbeit zum Ziel setzen will, die mit der autonomen Wertkonstitution der Kunstsphäre einhergehenden Reauratisierungs-tendenzen, d. h. kultinitiierenden und -verbreitenden Effekte auf ihren gesellschaftlichen Resonanzboden zu thematisieren.

Masken: Ethnologische Ritualmasken aus der Südsee, Papua-Neuguinea usw. hatten einen großen Einfluss auf Maler und Bildhauer der Moderne, wie zum Beispiel Pablo Picasso.

Orient und Okzident: Gerade die Beziehungen zwischen dem ethnisch und kulturell vielfältigen Orient und dem ebenso wenig einheitlichen Okzident bieten sich als ideales Beispiel für die Erforschung antiker Kulturkontakte an.

Art Brut: Der Begriff Art brut steht in Zusammenhang mit Jean Dubuffets kunsttheoretischen Anschauungen, und stilistische Anlehnungen sind in seinem Werk unübersehbar.

Tapisserie: Der von der Wissenschaft wieder aufgenommene mittelalterliche Ausdruck Bildwirkerei bezeichnet sowohl die Technik des Einwirkens von Bildern und Motiven in ein textiles Flächengebilde als auch das Erzeugnis dieser Technik, die Tapisserie.

Pretiosen: Pretiosen sind Kostbarkeiten, Geschmeide, Kleinode, Wert- oder Schmucksachen.

Garnbilder: Nicht alle Garnbilder sind von Schamanen gefertigt. Jeder Huichol kann nach Belieben durch Peyote Visionen erzeugen – diese haben dann aber keinen exegetischen Wert. Sie werden künstlerisch umgesetzt, genauso wie gewöhnliche Träume oder die eigene Vorstellungskraft von der großen und farbigen Welt der Götter.

Palimpseste: Die Stationen oder Schichten dieses komplexen Prozesses sind in der Art
eines nur mehr mit größter Anstrengung partiell zu chiffrierenden Palimpsests
mehr oder weniger gleichzeitig in unserem Sehen, Empfinden und Denken präsent und wirken unausweichlich, wenngleich auf verschiedenen Bewusstseins-Ebenen am aktuellen Gesamtbild mit.

West-östlicher Divan: Anders als der Dichter Rudyard Kipling („Ost ist Ost, West ist West, sie werden nie zueinander kommen“) begegnet das lyrische Ich bei Goethe dieser persischen Dichtung mit Gelassenheit und betrachtet sie als gleichberechtigt: „Wer sich selbst und andere kennt, wird auch hier erkennen: Orient und Okzident sind nicht mehr zu trennen.“

Ornamente: sind ein meist sich wiederholendes, oft abstraktes oder abstrahiertes Muster mit für sich genommen symbolischer Funktion.

Ornamentik: Lange Zeit war das Ornament verpönt. Inzwischen erlebt es aber eine ungeahnte Renaissance, sei es als Tattoo oder als Stoffdessin. Auch in die bildende Kunst und Architektur hat es wieder Eingang gefunden. Die Zeiten sind vorbei, als Ornamente in Form von Mandalas allein der Befriedung unruhiger Seelen diente.

Malerei: Die Malerei zählt neben der Architektur, der Bildhauerei, der Grafik und der Zeichnung zu den klassischen Gattungen der bildenden Kunst.

Naive Kunst, Naive Malerei: Ist eine Sammelbezeichnung für künstlerische Arbeiten von Autodidakten, vorwiegend in der Malerei.

Perlen: Das von Scipione Pulzone gemalte Porträt zeigt die französische Königin Marie de’ Medici, die 1600 Henri IV. geheiratet hatte. Das Bild befindet sich heute in der Galleria Palatina des Palazzo Pitti in Florenz. Die zur Schau gestellten Perlen zeigen nicht nur, dass sie denen der englischen Königin in nichts nachstehen, sie übertreffen sie noch in Größe und Üppigkeit.

Perlenarbeiten: Perlenarbeiten der nordamerikanischen Indianer gehören zu den populärsten und zweifellos angesehensten und anerkanntesten Kulturzeugnissen dieser Völker. Die markanten Ausprägungen kunsthandwerklicher Fertigkeiten der verschiedenen Stämme finden in Beadwork einen Höhepunkt. Dabei erreichten die Perlenarbeiten im nordöstlichen Waldland und in den Plains ihren hervorragendsten Stand. Die Technik der Perlenstickerei, der Perlendekoration überhaupt, wie sie uns heute bekannt ist, hat bei den verschiedenen Indianerstämmen viele Entwicklungsstufen durchlaufen. Dies zeigte sich in der Technik selbst, in der Auswahl der Stücke, die mit Perlendekorationen belegt wurden, in der Art der Fixierung der Muster auf den verschiedenen Unterlagen und in der Ornamentik.

Perlenbilder: Die Perlenbilder von Honorée sind faszinierend.

Materialbilder: Bezeichnung für Bilder, die aus sonst unüblichen Materialien (Pflanzensamen, zwischen Glasplatten befindlichen verschiedenfarbigen Sandschichten, kleinen Steinen, Glasstückchen, Stroh etc.) bestehen. Die im Barock und Biedermeier üblichen Klosterarbeiten sind auch eine spezielle Art von Materialbildern.

Mischtechnik: Malverfahren, bei welchem, in dem Bestreben, die Nachteile eines Mediums durch die Vorzüge eines anderen zu ersetzen und auf diese Weise optimale Wirkungen zu erzielen. Z.B. Beimengung von Tempera zu Ölfarben.

Collagen: sind eine Technik der bildenden Kunst, bei der durch Aufkleben verschiedener Elemente auf eine Unterlage ein neues Ganzes geschaffen wird.

Collage: Collagen sind Bilder, die ganz oder teilweise aus aufgeklebten meist flächigen Materialien bestehen etwas aus Papier, Drucksachen aller Art, Karton, Geweben, Folien usw. die in der Regel zeichnerisch und malerisch überarbeitet bzw. ergänzt werden.

Schamanismus: ist die Bezeichnung für die Glaubensvorstellungen und spirituellen Praktiken von Schamanen.

Ethnologie: Volk, Stamm, oder Sozial- und Kulturanthropologie, ältere Bezeichnung Völkerkunde, ist eine stark gegenwartsbezogene Kultur- und Sozialwissenschaft.

Max Ernst: War ein bedeutender Maler, Grafiker und Bildhauer deutscher Herkunft.

Paul Klee: War ein deutscher Maler und Grafiker.

Primitive Kunst: Französisch “Art primitif”, die ursprüngliche, von anderen Kulturen unbeeinflusste Kunst der Naturvölker Afrikas, Ozeaniens und der Ureinwohner Amerikas.

Mosaik: Mosaike haben etwas mit Kunst zu tun. Dies macht bereits die Wortherkunft deutlich, stammt das Wort “Mosaik” doch vom griechischen “Musa” ab. Die neun Musen sind in der griechischen Mythologie die Beschützerinnen der Wissenschaften und Künste und die Töchter von Zeus, dem Göttervater.

Moderne Kunst: Ist ein relativ unscharfer, aber umgangssprachlich allgemein üblicher Begriff für die avantgardistische Kunst des 20. Jahrhunderts.

Archaische Kunst: Als Archaische Periode – Archaische Kunst werden mehrere prä- oder frühhistorische Kulturen oder Epochen in verschiedenen Regionen bezeichnet. In Dresden gibt es ein Museum für Völkerkunst.

Miniaturen: Die wichtigste Funktion der Miniaturen war die Illustration. Sie gaben den Geschichten der persischen Literatur ein Gesicht, so dass man die Handlung leichter verstehen konnte. Miniaturen wurden als künstlerische Ergänzung der Poesie geschaffen und beinhalten einen tiefen Zusammenhang zur Dichtung.

Assemblage: Assemblage ist ursprünglich in der Bildenden Kunst zu einem Begriff mit besonderer Bedeutung geworden, der eine Art von Kunstwerken bezeichnet: Collagen mit plastischen Objekten, die auf einer Grundplatte befestigt sind. So entstehen Kunstwerke mit reliefartiger Oberfläche. Auch dreidimensionale Objekte können als Assemblage bezeichnet werden. Der Begriff ist per Analogie in andere Bereiche übernommen worden.

Arabesken: Eine Arabeske besteht aus ineinander verschlungenen Linien streng stilisierter Pflanzenranken. Der Name leitet sich aus der ursprünglich häufigen Verbindung mit arabischen Schriftzeichen ab.

Kunst aus Südamerika: Die Moche-Kultur (nach dem Fluss Moche, auch Mochica) entwickelte sich vom 1. Jahrhundert bis zum 8. Jahrhundert an der Nordküste Perus (Südamerika). Sie hatte wie ihre Nachfolger, die Chimú-Kultur, ihr Zentrum in der Gegend der modernen Stadt Trujillo.

Combine painting: Bzw. Combinepainting oder auch Kombinierte Malerei ist die von Robert Rauschenberg in Anlehnung an den Dadaismus und Surrealismus entwickelte Technik.

Beads: Seit über 1000 Jahren werden Glasperlen (Trade Beads) als Handelsware nach Westafrika gebracht zum Tausch gegen andere Waren wie Gold, Sklaven, Elfenbein, Palmöl, Kautschuk und Baumwollstoffe.

Quellenangaben: Wikipedia